Top 5 Tipps für günstiges und ökologisches Heizen


Nicht erst seit Fridays for Future rückt in Deutschland immer mehr der Fokus auf ein nachhaltiges Leben. Wir fangen an uns Gedanken über ökologische Alternativen zu machen und gerade beim Thema Heizen steigen immer mehr Deutsche auf Kaminholz um. Ein warmer Kamin schafft nicht nur eine schöne Atmosphäre, sondern hat auch eine gute Ökobilanz. Brennholz ist ein nachwachsender Rohstoff und eine bessere Auswahlmöglichkeit als fossile Brennstoffe wie Kohle, Heizöl oder Gas. Durch den Erwerb von lokalen Brennholz unterstützen Sie die regionale Forstwirtschaft und setzten ein Zeichen für Nachhaltigkeit. Doch viele Kaminöfen werden falsch betrieben, denn beim Heizen sind einige Punkte zu beachten. Emissionsarmes und effizientes Heizen soll gelernt sein. Hier unsere 5 Tipps, damit sie behaglich durch die kalte Jahreszeit kommen. 

1. Die richtige Lagerung

Um den Feuchtegehalt im Brennholz möglichst gering zu halten, ist eine gute Lagerung bereits die halbe Miete. Achten Sie darauf, dass die Scheite an einem von Regen geschützten Ort lagern. Außerdem sollte das Holz so gestapelt werden, dass es nicht direkt die Wand berührt. Stapeln Sie das Holz in entgegengesetzter Richtung je Reihe. Also eine Reihe Quer stapeln und die nächste längs. Eine gute Luftdurchfuhr sorgt für eine schnelle Trocknung und entzieht die restliche Feuchtigkeit. Zwischen 15 und 20 Prozent Wassergehalt ist der optimale Wert für Restfeuchte. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass der Restfeuchtegehalt bei der Verbrennung 25% nicht überschreiten darf. Den Wert kann man mit speziellen Messgeräten sogar selbst ermitteln. Holz mit einem zu hohen Wassergehalt führen zu einem stärkeren Emissionsausstoß, welcher schlecht für die Umwelt ist. Außerdem wollen Sie es sich nicht mit Ihren Nachbarn verderben, weil Ihr Kamin die Straße verraucht. Perfekt getrocknetes Holz entwickelt weniger Rauch und verringert die freigegebenen Emissionen.

 

2. Der Ofen ist keine Müllentsorger

In Deutschland ist es illegal Müll im Ofen zu entsorgen. Wer etwas anderes als naturbelassenes Holz verwendet, schadet der Umwelt und riskiert sogar eine Anzeige. Leider halten sich manche Kaminbesitzer nicht an diese Regelung und dunkler, stinkender Rauch ist die Folge. Illegale Müllverbrennung im Kamin ist nicht nur eine Geruchsbelästigung, sondern erhöht auch die Schadstoffemission. Ein gutes Beispiel wäre hier das oft benutzte Zeitungspapier als Anzündhilfe. Die Druckertinte verursacht beim Verbrennen viele Schadstoffe. Nehmen Sie statt Zeitungspapier lieber unser naturbelassenes Anfeuerholz. Die austretenden Schadstoffe durch Müllverbrennung sind umweltschädlich und schaden außerdem dem Schornstein und der Feuerstätte. Sparen Sie sich also die Sanierungskosten und verbrennen Sie keinen Müll im Kaminofen. 

Interessanter Fakt: Nach der neuen Bundesemissionsschutzverordnung muss ein Schornsteinfeger zwei mal innerhalb von sieben Jahren neben dem Ofen auch das Brennstofflager überprüfen. 

3. Die richtige Menge Holz für ihren Ofen

25-35 cm sind die gängigen Scheitlängen für Feuerholz. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Größe für Ihren Kamin geeignet ist, entnehmen Sie dies aus der Gebrauchsanleitung. Dort steht auch wie viel Kaminholz Sie maximal einlegen dürfen. Wichtig ist hier, dass Sie nicht mehr als die empfohlene Menge auflegen, da der Ofen mehr nicht verarbeiten kann. Das Motto "viel hilft viel" ist beim Heizen also nicht zu empfehlen, da der Brennstoff durch den Kamin einfach verloren gehen würde. Machen Sie den Selbsttest und schauen sich die Scheibe Ihres Kaminofens an. Wenn Sie die richtige Menge an Brennstoff benutzten, brennt alles sauber aus und Sie müssen kaum die Scheibe putzen. Man muss häufig die Scheibe reinigen, wenn man falschen Brennstoff benutzt, zu viel Brennholz nachlegt und nicht genügend Luftzufuhr hat. 

Je weniger Holz Sie in den Ofen legen, desto mehr Sauerstoff kommt auch an die Flamme. Dadurch entsteht eine größere Wärmeentwicklung und die Wohnung wird schneller mollig warm. Legen Sie erst wieder Kaminholz nach, wenn nur noch Glut im Ofen zu sehen ist. Somit heizen Sie nicht nur effizienter, sondern sparen auch bares Geld. 

4. Anzünden leicht gemacht

Bevor es an das Anzünden des Kaminholzes geht, stellen Sie sicher, dass Ihre Feuerstätte gesäubert ist. Weist ihr Kamin schwarze Schlacke oder besonders viel dunklen Ruß auf? Dies sind Zeichen für eine schlechte Verbrennung. Nun regeln Sie die Luftzufuhr ihres Kamins, damit genügen Luftzirkulation entstehen kann. Lehnen Sie die Kamintür an oder drehen Sie den Luftzufuhr des Kamins in den "Anheizmodus". Im Zweifelsfall ist es besser die Luftzufuhr am Anfang etwas mehr offen zu lassen, als zu weit geschlossen. Entfachen wird das Feuer von oben, wenn möglich mit einen biologischen Anzünder. Legen Sie kreuzweise trockenes Anfeuerholz auf die Scheite. Die Flamme kann sich besser entwickeln, da Sie sich nicht durch einen  Berg von Holz kämpfen muss. Wir empfehlen also von oben nach unten anzuzünden. Regeln Sie die Luftzufuhr oder schließen Sie die Kamintür, wenn das Feuer stabil brennt.

5. Der Heizvorgang

Geschafft. Ihr Kamin brennt und versprüht angenehme Wärme im Haus. Wie schon erwähnt heizen Sie effizienter, wenn Sie nicht mehr als die vom Herstellers vorgeschriebene Menge an Brenngut verwenden. Legen Sie erst wieder Holz nach, wenn nur noch Glut zu sehen ist.Wenn das Feuer lebhaft brennt, regeln Sie die Luftzufuhr auf die mittlere Stufe. Erst nachdem das Brenngut komplett abgebrannt ist, schließen Sie die Luftzufuhr komplett. So vermeiden Sie unnötige Ruß- und Rauchbildung.

Roter Pullover, rote Handschuhe und rote Tasse

Haben Sie viel Spaß beim Feuern und kontaktieren Sie uns bei Fragen jederzeit gerne. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung und wünschen eine schöne Vorweihnachtszeit. 
 

 Ihr Team vom Holzhof Landree